
Das jüngste Netzwerktreffen der Wirtschaftsinitiative Burgwedel (WIB) fand im Gewerbegebiet Großburgwedel statt. Gastgeber war WIB-Mitglied Michael Junker, der dort seinen Meisterbetrieb für Bad, Heizung und Klima in zweiter Generation führt.
Neben Junker ist auch Jan Rathmann als Meister im Betrieb beschäftigt. Zum Unternehmen gehören außerdem zehn weitere Mitarbeiter. Den Mitgliedern der Wirtschaftsinitiative stellte Junker den Betrieb und dessen Arbeitsschwerpunkte vor.


Bei Heizungen ist die Firma Junker nach eigenen Angaben überwiegend im Bereich erneuerbarer Energien tätig. „Über 90 Prozent der Heizungen, die wir neu einbauen, sind Lösungen mit Wärmepumpen und PV-Anlagen“, sagte Michael Junker. „Reparieren und warten können wir aber auch Öl- und Gasheizungen.“ Den interessierten WIB-Mitgliedern erläuterte er zudem, wie das Unternehmen gemeinsam mit ortsansässigen Großhändlern eine Ersatzteilversorgung rund um die Uhr sicherstellen kann.
Auf besonderes Interesse stieß bei den Teilnehmern der Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Betrieb. Junker erläuterte anhand von Präsentationsbildschirmen, wie KI bereits heute im Unternehmen eingesetzt wird. Eine KI mit dem Namen PETRA übernimmt außerhalb der Bürozeiten Teile des Telefonservice.
„Unsere KI PETRA ist in der Lage, mit Anrufern sinnvolle Gespräche zu führen, um die Problemstellung herauszuarbeiten und dann eine Lösung anzubieten. Das kann dann auch ein nächtlicher Notfalleinsatz für unsere Kunden sein“, erklärte Junker. Zugleich sieht er weiteres Potenzial. „Da sind wir noch lange nicht am Ende unserer Möglichkeiten. Die KI kann sogar lernen, und wir könnten ihr sogar die Anlagenbeschreibungen beibringen, so dass sie uns bei der Fehleranalyse unterstützen kann.“
Darüber hinaus bietet die Firma Junker gemeinsam mit Netzwerkpartnern auch Komplettsanierungen in abzustimmendem Umfang an. Dabei erfolgt die Koordination aus einer Hand, während ausschließlich Fachbetriebe zum Einsatz kommen, erläuterten Rathmann und Junker.
