
Die Neugestaltung des Oldhorster Kreisels ist abgeschlossen. Damit erhält der Kreuzungsbereich der K116 zwischen Wettmar, Thönse, Neuwarmbüchen und Kirchhorst sowie der L383 zwischen Schillerslage, Oldhorst, Großburgwedel, Bissendorf und Mellendorf erstmals eine gestalterisch prägnante Mitte.
Nach der verkehrlichen Neuordnung der Kreuzung vor mehr als zehn Jahren war die Innenfläche des Kreisverkehrs bislang lediglich als Rasenfläche ausgeführt. Zunächst mussten die Zuständigkeiten zwischen Land und Kommune geklärt werden. Anschließend übernahm die Stadt Burgwedel die gestalterische und pflegerische Verantwortung für den inneren Bereich des Kreisels.
In enger Abstimmung mit der Straßenverkehrsbehörde der Region Hannover entstand nun eine neue Flächenqualität, die das ländlich geprägte Umland gestalterisch mit dem Kernstadtgebiet verbinden soll. Die Planung lief von Dezember 2025 bis Januar 2026, umgesetzt wurde das Projekt in den Monaten März und April 2026. Die Gestaltung ist bewusst zurückhaltend angelegt und orientiert sich am umgebenden Landschaftsraum. Ziel war eine klar strukturierte und gepflegt wirkende Fläche, die sich harmonisch in die Umgebung einfügt.
Der Bepflanzung liegt ein Konzept zugrunde, das auf veränderte klimatische Bedingungen reagiert. Zugleich wurde die Auswahl der Pflanzen auf die besonderen Standortverhältnisse abgestimmt. Im Sommer ist der Kreisel intensiver Sonneneinstrahlung und Wind ausgesetzt, im Winter wirken Feuchtigkeit und Kälte ungeschützt auf die Fläche ein. Perspektivisch soll die Bepflanzung auch Kleintieren und Vögeln einen Lebensraum bieten.
Ein zentrales gestalterisches Element ist der Schriftzug „Burgwedel“ aus Cortenstahl. Er greift die Gestaltungssprache des Rathausumfeldes auf und markiert für Verkehrsteilnehmer aus Richtung Isernhagen sichtbar den Beginn des Stadtgebietes.
„Mit der Neugestaltung setzen wir einen klaren, aber bewusst zurückhaltenden Akzent am Stadteingang. Der Kreisel wirkt nun gepflegt, identitätsstiftend und fügt sich gleichzeitig gut in das Landschaftsbild ein“, sagt Bürgermeisterin Ortrud Wendt.
