
Der Referent Hilmar Deichmann lädt im Juni in Großburgwedel zu einem bebilderten Reisevortrag über die Osterinsel ein. Unter dem Titel „Von der chilenischen Küste zu den Inseln des Pazifik“ nimmt er die Besucher mit auf eine Reise von der lebendigen Küste Chiles bis nach Rapa Nui, einem der abgelegensten Orte der Erde.
Der Vortrag verbindet persönliche Reiseeindrücke mit Bildern, Geschichten und historischen Hintergründen. Stationen sind unter anderem der chilenische Fischereihafen San Antonio mit bunt bemalten Booten, Pelikanen, Möwen und Seelöwen sowie die Robinson-Insel, die an die Legende von Alexander Selkirk erinnert und für die Faszination der Einsamkeit im Pazifik steht.
Im Mittelpunkt stehen jedoch die Osterinseln mit ihren gewaltigen Steinfiguren. Hilmar Deichmann geht der Frage nach, wie die Moai entstanden, aus welchem Material sie gefertigt wurden und wie die tonnenschweren Statuen an ihre heutigen Standorte gelangten. Auch ihre Bedeutung wird erläutert. Die Moai waren nicht als bloße Denkmäler gedacht, sondern gelten als Ausdruck von Ahnenverehrung, Schutz und spiritueller Präsenz. Ihr Blick richtet sich fast immer ins Landesinnere, auf die Gemeinschaft, die sie schützen sollten.
Neben den historischen Rätseln zeigt der Vortrag auch die besondere Landschaft der Insel. Schroffe Vulkankegel, weite Strände, wilde Pferde, Wind und Licht prägen eine Atmosphäre von Ursprünglichkeit und Weite. Hinzu kommen persönliche Begegnungen mit Menschen der Insel sowie Eindrücke aus kleinen Küstenorten und Häfen wie Hanga Piko. Der Vortrag greift außerdem die kuriose Geschichte auf, dass einst auch deutsche Interessen im Zusammenhang mit der Insel eine Rolle spielten.
Der Bildervortrag findet in der Seniorenbegegnungsstätte Großburgwedel in der Gartenstraße statt. Termine sind Mittwoch, 10. Juni 2026, um 10 Uhr sowie Donnerstag, 11. Juni, um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.
