Start des Pedelec-Verleih: Stadt Burgwedel ermöglicht Praxistest

Ortrud Wendt, Bürgermeisterin der Stadt Burgwedel, und Malte Schubert, Amtsleiter Umwelt und Stadtgrün in Burgwedel, stellen eines der sieben Pedelecs vor, die von der Bürgerschaft ausgeliehen werden können.
Foto: Reinhard Kroll

Ortrud Wendt wirkte sichtlich beeindruckt und begeistert – der Grund dafür: Die Bürgermeisterin der Stadt Burgwedel hatte soeben mit einem der sieben neuen Pedelecs der Stadt auf dem Rathausplatz eine Runde gedreht. Die Stadt Burgwedel stellt ab sofort diese sieben Pedelecs der Bürgerschaft für einen Praxistest zur Verfügung. Am heutigen Freitag, 24. April 2026, stellten Ortrud Wendt und Malte Schubert, Burgwedels Amtsleiter Umwelt und Stadtgrün, das neue Projekt der Öffentlichkeit vor.

„So ein Pedelec kann unkompliziert ausprobiert werden“, sagte die Bürgermeisterin. Wer möchte, kann sich ein Fahrzeug bis zu vier Wochen kostenlos von der Stadtverwaltung ausleihen. Vor und nach der Ausleihe wird eine freiwillige Umfrage vorgenommen.

Wie Malte Schubert erläuterte, fährt so ein Pedelec etwa 25 km/h, ein Führerschein ist für die Nutzung nicht erforderlich. „Während der Leihzeit tragen die Nutzenden die volle Verantwortung für das jeweilige Pedelec“, sagte Schubert. Reparaturen, die auf normalen Verschleiß zurückzuführen seien, würden von der Stadt übernommen. Zusätzlich erfolge eine regelmäßige Wartung durch einen Fachbetrieb. Schäden, die vom Nutzer verursacht wurden, müsse dieser auch beseitigen.

Wie Ortrud Wendt erläuterte, wurden die Pedelecs im Rahmen des deutschlandweiten Zukunftswettbewerbes #mobilwandel2035 vom Bund gefördert. Die kommunale Förderphase ist nun ausgelaufen – die Pedelecs stehen der Bürgerschaft der Stadt Burgwedel ab sofort zur Verfügung. Die Anschaffung war darüber hinaus im Rahmen kommunaler Mobilitätsmaßnahmen durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit unterstützt worden.

Ortrud Wendt betonte zudem, dass festgestellt werden soll, wie alltagstauglich die Pedelecs im Einsatz sind – und ob sie eine echte Alternative zum Auto sein könnten. Das Projekt ermögliche einen Praxistest unter realen Bedingungen. Ziel sei, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie häufig das Pedelec tatsächlich genutzt werde, ob sich das Mobilitätsverhalten verändere und ob das Auto häufiger stehen bleibe. „Wer das Pedelec einmal ausprobiert hat, der wird vermutlich nicht mehr darauf verzichten wollen“, mutmaßt die Bürgermeisterin. Das seien Erkenntnisse von Pedelec-Nutzern.

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