Aktionstag zum Weltfrauentag an der BBS Burgdorf

Foto: BBS Burgdorf, Selina Pannwitz

Unter dem Motto „Hinsehen. Zuhören. Handeln.“ hat die BBS Burgdorf am vergangenen Montag, 9. März, in der Handelslehranstalt einen Aktionstag zum Weltfrauentag veranstaltet. Ziel der Veranstaltung war es, auf Themen der Gleichstellung aufmerksam zu machen und Raum für Information und Austausch zu schaffen.

Organisiert wurde der Aktionstag von den Gleichstellungsbeauftragten der Schule gemeinsam mit Schulsozialpädagogin Ulrike Bode. Die Pausenhalle wurde dafür zu einem Ort der Information und der Reflexion. In einem Galeriegang wurden zentrale Themen rund um Gleichstellung dargestellt, darunter die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen, der sogenannte Gender Health Gap, Teilzeitfallen, Care-Arbeit und Mental Load sowie Gewalt gegen Frauen, auch in ihren weniger sichtbaren Formen wie etwa finanzieller Gewalt.

Unterstützt wurde die Veranstaltung vom Frauen- und Mütterzentrum Burgdorf. An einem Informationsstand kamen zahlreiche Schüler mit Mitarbeiterinnen der Einrichtung ins Gespräch. Zudem hielt Janine Kausche-Ehrenberg in drei Klassen einen Vortrag über häusliche und sexualisierte Gewalt und sprach dabei über Hintergründe, Auswirkungen und Hilfsangebote.

Auch praktische Aktionen gehörten zum Programm. Auszubildende angehender Speditions- und Logistikkaufleute sowie Automobilkaufleute der Klassen WSL23C und WAK25C boten Waffeln, Hotdogs und Smoothies an und sammelten dabei Spenden für das Frauen- und Mütterzentrum Burgdorf. Gleichzeitig wurde auf die häufig unsichtbare Sorgearbeit aufmerksam gemacht, die noch immer überwiegend von Frauen übernommen wird. Ein Glücksrad sorgte zusätzlich für Gespräche und Beteiligung.

Dank der Unterstützung regionaler Partnerunternehmen, darunter die Nagel-Group, HC Parfümerie Burgdorf, DSV, Müller sowie das Reisebüro sonnenklar.TV, kamen insgesamt 174 Euro für das Frauen- und Mütterzentrum Burgdorf zusammen.

Nach Angaben der Schule habe der Aktionstag gezeigt, dass Schule auch über den Unterricht hinaus Räume für gesellschaftliche Themen öffnen und junge Menschen dazu anregen könne, sich mit wichtigen Fragen des Zusammenlebens auseinanderzusetzen.

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