Ein Bündnis aus Gewerkschaften und Sozialverbänden hat am Mittwoch, 25. Februar 2026, in Hannover gemeinsame Forderungen für einen starken Sozialstaat vorgestellt. Der Kreisverband Region Hannover der Partei Die Linke unterstützt die Initiative und will den politischen Druck erhöhen. Das geht aus einer Pressemitteilung vom 27. Februar hervor.
Nach Darstellung der Linken profitierten Unternehmen und Superreiche von Steuererleichterungen, während viele Menschen angesichts steigender Mieten und hoher Preise im Alltag zunehmend unter Druck gerieten. Immer mehr Menschen rutschten unter die Armutsgrenze. Statt den Sozialstaat zu stärken, würden soziale Sicherungssysteme geschwächt, heißt es in der Mitteilung.
Aram Ali, Vorsitzender des Kreisvorstandes der Partei Die Linke Region Hannover, erklärt: „Ein starker Sozialstaat ist keine Nebensache, sondern Voraussetzung für gesellschaftlichen Zusammenhalt. Wer hier kürzt, verschärft soziale Ungleichheit und Unsicherheit. Deshalb müssen wir ihn gegen die Angriffe der Regierung verteidigen. Dafür braucht es öffentlichen Druck – auf der Straße und in den Parlamenten.“
Auch die Bundestagsabgeordnete Maren Kaminski aus Hannover unterstützt die Forderungen des Bündnisses. „Die Forderungen des Bündnisses gehen in die richtige Richtung. Soziale Sicherheit fällt nicht vom Himmel – sie muss politisch erkämpft werden. Deshalb braucht es neben klaren Forderungen auch öffentlichen Druck“, wird sie zitiert.
Die Linke Region Hannover ruft das Bündnis dazu auf, gemeinsam mit Gewerkschaften, Initiativen und Betroffenen Demonstrationen und Kundgebungen zu organisieren.
